Ist der falsche Umgang mit dem Müll ein Sprach- oder ein Kulturproblem?

Zumindest "Russen" und "Türken"* sind sich einig, dass es ein Kulturproblem ist,

Uneinigkeit besteht nur darin, wem die Kultur fehlt!

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Wäre es nicht schön, wenn es gegenüber im Buchhölzle auch so aussehen würde wie auf der obigen Garagenwand am Hardt, d.h. wenn der der Müll in der Mülltonne und nicht im Wald landen würde? Manchen Zeitgenossen reicht es offenbar, wenn sie diesen wünschenswerten Zustand in einem Bild genießen können, mir nicht, obwohl ich durchaus Kunstwerke zu schätzen weiß!
Egal ob Deutscher, Türke oder Russe, jeder, der sich mit dem Müll im Buchhölzle abfindet, dem fehlt meiner Meinung Kultur, sofern man darunter ein positve menschliche "Eigenschaft" versteht.

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(* “Russe(n)” und “Türke(n)” ist die übliche Bezeichnung der meisten in Deutschland lebenden Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für die Menschen, die ein anderes Land wie Deutschland als ihre Heimat betrachten und dies gegenüber ihren deutschen Mitbürgern deutlich erkennen lassen. Die Tatsache, dass selbst Menschen mit russischem oder türkischem Migrationshintergrund und deutschem Pass (Ausnahme: Russlanddeutsche) die Bezeichnung “Russen” und “Türken” für die Menschen, die gleicher Abstammung sind und gleichen Pass besitzen, nutzen (“wir Russen”, aber vor allem “wir Türken”), zeigt, dass mit diesen Begriffen allein noch keine Diskriminierung verbunden ist. Sie dienen wie die der Begriff Deutscher oder Ausländer nur der Differenzierung bzw. Eingrenzung einzelner Gesellschaftsgruppen. Kritik an einer Gruppe von Menschen anderen kulturellen Hintergrunds ist nicht notwendigerweise diskriminierend oder gar rassistisch, sofern diese nicht pauschal, sondern ausreichend differenziert ist. Differenzierung ist also durchaus wichtig, solange nicht nur die jeweils andere, sondern auch die eigene Ethnie kritisch betrachtet wird. Auf diesen Internetseiten werden alle Gruppen gleich kritisch betrachtet, deshalb wird auch hier ausgesprochen, was von vielen Politikern oder anderen professionell mit dem Thema “Migranten” Befassten aus falsch verstandener Toleranz verschwiegen wird. Die in den letzten Jahrzehnten stark angewachsene Gruppe der Migranten ist maßgeblich verantwortlich für die negative Veränderungen in der Oststadt und auf dem Hardt. Am problematischten sind die Menschen, die sich sowohl sprachlich als auch kulturell nicht integriert haben, die Notwendigkeit einer Integration nicht erkennen oder sich aus grundsätzlichen Überlegungen nicht integrieren wollen. D.h. Russe ist nicht Russe, Türke ist nicht Türke, Deutscher ist nicht Deutscher und selbst Politiker ist nicht gleich Politiker. Für die Konzentration ausländischer Mitbürger in bestimmten Stadtquartieren und die fehlende Integrationsbereitschaft tragen letztlich hauptsächlich Politiker aller Richtungen die Hauptverantwortung. Von diesen Politikern haben die meisten keinen Migrationshintergrund und die meisten kennen nur den Teil der Migranten, die bereit sind sich so weit zu integrieren, dass ihre Kinder die gleichen Chancen in der deutschen Gesellschaft haben, wie die Kinder ihrer Mitbürger ohne Migrationshintergrund. Im Gegensatz zu den Deutschen sind die Russen in Deutschland nicht repräsentativ für die Mehrheit aller Russen auf dieser Welt, die Türken in Deutschland sind nicht repräsentativ für die Mehrheit aller Türken auf dieser Welt und auch die deutschen Politiker sind leider weder repräsentativ für die Mehrheit aller Deutschen noch für die Mehrheit aller Politiker auf dieser Welt. Auch dies ist ein Teil der Ursache des Integrationsproblems in Deutschland. Dennoch gibt es unter den Politikern, den Türken und den Russen sicher viele Menschen, die mir persönlich sympathischer sind als viele Deutsche. Aber leider handelt es sich dabei leider nicht um Mehrheiten in der jeweiligen Gruppe, sondern um Minderheiten. Die Toleranz der deutschen Gesellschaft gegenüber ausländischen Mitbürgern ist im Gegensatz dazu ein Mehrheitenphänomen in der deutschen Bevölkerung, das nicht zuletzt durch die suboptimale Performance deutscher Führungseliten in den Zeiten vor der Gründung der Bundesrepublik bedingt ist. Das Volk der Türken und Russen hat im Gegensatz zum deutschen Volk deutlich weniger erkennbar aus den dunklen Kapitel ihrer Geschichte gelernt. Leider wird von vielen “deutsche Gutmenschen” und Migrantenvertretern nur die Ausländerfeindlichkeit von deutschen Minderheiten (ewig Gestrigen) angeprangert anstelle den real existierenden Rassismus der Mehrheiten in der Gruppe der Migranten einmal zu thematisieren. Ich hoffe, dass ich mit diesen ausführlichen Anmerkungen zur Verwendung der Begriffe “Russe” und “Türke” jeden Verdacht, dass auf diesen Seiten rassistische Gedankengut vertreten wird, erfolgreich entgegen treten konnte. Gleichwohl soll die Gruppe der Verantwortlichen für die zunehmende Vermüllung unserer Umwelt eingegrenzt und zu einer Änderung ihres Verhaltens bewegt werden. Meine Wortwahl ist daher bewusst provozierend, denn ich will zum Nachdenken anregen! Nochmal, jeder Mensch mit Migrationshintergrund, der keine grundsätzlichen Berührungsängste gegenüber den Einheimischen seiner neuen Wahlheimat hat und der die von der deutschen Bevölkerung mehrheitlich akzeptierten Spielregeln des deutschen Staates achtet, auch wenn sie den Regeln seines Herkunftslandes widersprechen, ist mir lieber, wie jeder Deutsche, der sich nicht an diese Spielregeln gebunden fühlt.