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Informationen des Arbeitskreises "Sauberer Stadtteil" des Stadteilforums Ost zur "Putzete 2010"

Kreisputzete 2010 "Saubere Ostalb"

Die Kreisputzete - Das schlechte Gewissen des Ostalbkreises?
Auf www.gmend-gugga.de gibt es die Antwort auf alle Fragen!


Das Motto des Oststadtfestes 2009 "Komm mach mit!", das Motto unseres neuen Stadtkümmerers, OB Richard Arnold, "Gmünd kann mehr! und das Motto des amerikanischen Präsidenten Obama "Yes we can" bilden das Motto der Putzete 2010 in der Oststadt:
"Komm mach mit, wir können mehr, yes we can !"

Die Hauptlast der Putzaktion wird bisher vor allem von den Vereinen getragen. Dies ist lobenswert, aber leider bei weitem nicht genug. Das Engagement der Bewohner der Stadtteile ist gefordert. Leider werden in Schwäbisch Gmünd die Schulen und Kindergärten von der Stadt noch nicht wie in Aalen ausdrücklich dazu aufgefordert an der Putzete teilzunehmen, obwohl dies eigentlich im Interesse der Erziehung, und zwar nicht nur im Interesse der Umwelterziehung, liegt. Für Schulen, Kindergärten und auch andere selbstständig organisierte Gruppen besteht die Möglichkeit ihren Beitrag zur Putzete bereits am Freitagnachmittag, d.h.  vor dem eigentlichen Putzete-Termin am Samstagmorgen, zu erbringen, ohne auf die Belohnung von Seiten der Stadt (Vesper und vermutlich auch die Startprämie von 80€) verzichten zu müssen. Leider wird dies von der Stadt nur auf Anfrage mitgeteilt.

Die Bereitschaft Verantwortung für etwas zu übernehmen, geht leider in unserer Gesellschaft zunehmend verloren. Das drückt sich unter anderem darin aus, dass immer mehr nur Forderungen an ihren Staat stellen und gleichzeitig immer weniger bereit sind die Grundregeln für ein geordnetes und friedliches Miteinanders einzuhalten oder gar bereit sind, dem Staat, d.h. der Gemeinschaft aller Bürger, etwas zurückzugeben. Jeder ist sich selbst der Nächste, gleichgültig ob Minister, Stadtrat oder Hartz IV-Empfänger. Die Putzete ist eine gute Gelegenheit bei der jeder, ganz nach seinen Kräften, seiner Verantwortung gegenüber der Schöpfung, d.h. gegenüber seiner Umwelt, seinen Mitmenschen und seinen Mitgeschöpfen nachkommen kann! Um diese Verantwortung gläubigen Menschen deutlich zu machen, stand die von der St. Franziskus-Kirchengemeinde und der Projektgruppe "Glaubenswege Ost" unterstützte Mühlweg-Putzete 2009 unter dem Motto "eine saubere Umwelt für Allah (Gott)!".


Erste Lichtblicke im Dunkel :
Schwäbisch Gmünd. Die Stadt will über Sanktionen für Leute nachdenken, die ihren Müll einfach wegwerfen. „Das muss ein Thema werden“, sagte Oberbürgermeister Richard Arnold am Donnerstag im Gemeinderat. Er reagierte damit auf eine Anmerkung von FW/FDP-Stadträtin Heidi Preibisch, die gesagt hatte, dass entlang des Wegs nördlich des Hardts jede Menge Müll im Wald liege. Ihrer Ansicht solle man speziell die Hardt-Bevölkerung bei der Stadt-Putzete am Samstag, 20. (bei schlechtem Wetter am 27.) März in diesem Bereich einsetzen. wof

Vielen Dank Frau Stadträtin Preibisch, dass Sie die Stadt endlich einmal zum Nachdenken bringen. OB Arnold müsste eigentlich von der letzten Putzete  wissen, dass es auch im Mühlweg und am Anfang und am Ende der Werrenwiesenstraße, d.h. vor allem im Umfeld von VGW-Wohnblocks, ähnliche Probleme gibt.  Sanktionen, sofern sie die Müllsünder tatsächlich erreichen, sind eine ausgezeichnte Idee.  Aber es gibt weitaus intelligentere Ansätze, um die Putzete vollständig überflüssig zu machen.   

An dieser Stelle muss aber auch erwähnt werden, dass einige von den Anwohner des Mühlwegs und der hinteren Werrenwiesenstraße, und zwar die, die mit diesen Verhältnissen nicht  glücklich sind,  bereits am Freitag Nachmittag, den 19.3.2010,  im Rahmen der Oststadt Putzte (Teil 1) aktiv gegen die vorhandenen Missstände  vorgegangen sind! In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Leiter des  Jugendtreffs Ost, Ruth Reinert-Grimminger und Gazmend Boci, lobend zu erwähnen, ohne deren Engagement  bei weitem nicht so viele jugendliche und erwachsene Anwohner zur Teilnahme an der "Werrenwiesenstraße/Mühlweg-Putzete" bewegt worden wären! Der Dank des Arbeitskreise "Saubere Stadtteil"  gilt natürlichen auch ganz besonders denen, die an dieser Putzaktion aktiv teilgenommen haben.  Am Samstag, den 27.3.2010 wird sich zeigen, ob der Hardt und die restliche Oststadt mit dem "Mühlweg" mithalten kann!  (siehe Pressetext des Stadtteilkoordinators B.Bormann zur Oststadt-Putzete Teil 1)

Wichtiges zur Durchführung der Putzete und zur Aktion "Saubere Stadt"

Das Stadtteilzentrum Ost (Bernhard Bormann, Buchstr. 145/1, Tel. 1049084), der Arbeitskreis "Sauberer Stadtteil" des Stadteilforums Ost (J. Herzer, Tel. 0176 218 269 53) und das Familien- u. Nachbarschaftszentrum am Hardt (FuN, Birgit Bormann, Antiberstr. 17, Tel. 68576) sind jedes Jahr bemüht mit einer möglichst großen Mannschaft an der Gmünder Stadt- und Landschaftsputzete Teil zu nehmen. Neben Oststadt und Hardt ist leider auch insbesondere das Buchhölzle, der wunderschöne Laubwald zwischen Hardt und Oststadt, von wilden Müllablagerungen zu befreien. Auch der im Jahr 2008 eingerichtete Stadtteil-Treff in der Südstadt (Birgit Schmid, Tel. 0162 262 209 8) hat im Jahr 2010 das zweite Mal die Koordination der Putzaktion in ihrem Stadtteil übernommen. Für den Innenstadtbereich sowie für die Gesamtkoordination ist  Herr Maas im Ordnungsamt (07171/603-3240 oder 3242) zuständig. Eine Anmeldung zur Putzete kann auch in den jeweiligen Bezirksämtern erfolgen.

Die Stadt- und Landschaftsputzete im Ostalbkreis findet jedes Jahr, meist gegen Ende März statt! Der genaue Termin wird unter www.gmend-gugga.de rechtzeitig und unübersehbar bekannt gegeben! Auf Wunsch benachrichtigen ich Sie auch gerne per Email über den Termin der nächsten Putzete! Senden Sie dazu eine kurze Email mit dem Betreff "Putzete-Termin senden" an sauberer-stadtteil@arcor.de, in der Sie nebem ihrem Nachnamen und ihrem Stadtteil auch die Emailadresse(n), an die die Benachrichtigung gesendet werden soll, angeben sollten. Ihre Nachname und ihre Emailadresse wird selbstverständlich nicht weitergegeben.

Hinweise auf wilde Müllablagerungen oder Tipps wie die Putzaktionen noch effektiver und erfolgreicher gestaltet werden könnten, sind unter der Email-Adresse sauberer-stadtteil@arcor.de jederzeit willkommen.

Während des ganzen Jahres steht außerdem das Baubetriebsamt, d.h. die Stadtreinigung, die über die Tel.-Nr. (07171)92620-14 (bzw. 07171/92620-0) erreichbar ist, grundsätzlich bereit, um illegale Müllablagerungen im gesamten Stadtgebiet zu beseitigen und so den mit der Putzete erreichten Zustand möglichst dauerhaft zu erhalten. Auch die Stadtreinigung ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, um ihre Aufgaben erfolgreich erfüllen zu können. Falls dort niemand erreichbar ist, können wilde Müllablagerungen auch  beim Ordnungsamt unter der Rufnummer (07171) 603-3232 und  samstags morgens auch unter der Rufnummer  (07171) 603-1210 am Bürgertelefon gemeldet werden.

Anmerkungen des Sprecher des Arbeitskreises "Sauberer Stadtteil"  zur Aktion "Saubere Stadt Schwäbisch Gmünd" der Stadtverwaltung

Der Sprecher des Arbeitskreises "Sauberer Stadtteil" geht davon aus, dass mit der Aktion "Saubere Stadt Schwäbisch Gmünd", die von der Stadt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft des Ostalbkreises für Abfallbewirtschaftung (GOA)  durchgeführt wird, Bürgerinnen und Bürger nicht nur, wie auf der zugehörigen Internetseite dargestellt,  für das Thema richtige Müllentsorgung und Sauberkeit in der Innenstadt, sondern auch für das Thema Sauberkeit in den übrigen Stadtteilen  und der daran angrenzenden Landschaft sensibilisiert werden soll.

In der jüngerer Vergangenheit hat sich das Ordnungsamt Gedanken gemacht, wie sie Verunreinigungen und wilde Müllablagerungen in der Innenstadt Stadt, insbesondere im Bereich von Fußgängerzonen und Spielplätzen minimieren kann. In diesem Zusammenhang wurde viele  Energie und vermutlich viel Geld in die Auswahl von Abfallkörben gesteckt, die Zigarettenkippen gefahrlos aufnehmen können, aber die Entsorgung von Mülltüten verhindern. Dabei wurde leider vergessen, dass jede Mülltüte, die ein Müllsünder nicht in einen Abfalleimer stecken kann, im günstigsten Fall neben dem Abfalleimer und im ungünstigen Fall im nächstgelegenen Gebüsch oder Gewässer landet. Der Aufwand  ein Gebüsch, ein Gewässerufer oder gar das Gewässer selbst von dem Unrat zu befreien ist unendlich viel größer als eine Mülltüte im oder neben einem Abfallkorb beim tournusmäßigen Entleeren der Abfallkörbe zu beseitigen. Ganz zu schweigen von den Schäden und möglichen Folgekosten, die entstehen können,  wenn Medikamente (Hormone, Antibiotika,..), agressive Chemikalien oder Schwermetalle in toxischer Konzentraion ins Gewässer oder ins Grundwasser gelangen. Um dies zu wissen, muss man bei keiner Putzete mitgemacht haben. Wer aber regelmäßig bei der Putztete aktiv mitwirkt, dem wäre nie eingefallen mit einer Plakatkampagne mit dem Titel "Auf koin Fall" darauf hinzuweisen, dass Mülltüten nicht in die Abfallkörbe gehören. Menschen die Mülltüten in Abfallkörbe legen, machen sich auch keine Gedanken, ob sie Hausmüll oder Sondermüll wie Batterien, Medikamente etc. entsorgen  Dem ehemligen Plakat der Stadt ist nachfolgend ein Entwurf gegenübergestellt, der nach Ansicht des AK "Saubere Stadtteil" deutlich besser geeignet wäre, Schwäbisch Gmünd dem Ziel näher zu bringen, als saubere und lebenswerte Stadt zu gelten!  

Auf koin Fall                   Auf koin Fall - AK

Die Stadtverwaltung erhofft sich, dass sich in Zukunft möglichst sich viele gut verdienenden Menschen Schwäbisch Gmünd als die Stadt aussuchen, in der sie leben möchten.  Es reicht nicht, wenn die Neubürger vom Boden der Fußgängerzone essen können, wenn gleichzeitig an den Gewässerufern die Mülltüten, Verpackungen und Flaschen von weitem in der Sonne glänzen, wenn Plastikreste in den Ästen von Bäumen hängen und im Wind wehen oder wenn eine erste Besichtigung der möglichen neuen Heimatstadt  im Krankenhaus endet, weil sich ein Familienmitglied beim Verlassen der mit der Kehrmaschine regelmäßig gereinigtenVerkehrsflächen, etwa beim Versuch sich dem Ufer der örtlichen Gewässer zu nähern, eine Glasscherbe in den Fuß tritt. Um Käufer in eine Stadt zu locken genügen attraktive Geschäfte und eine auf den ertsten Blick saubere Stadt. Aber der schöne Schein reicht nicht aus, um gutverdienenden Neubürger langfristig für Schwäbisch Gmünd zu gewinnen. Wer will schon auf Dauer entlang einer Müllhalde joggen oder seine Kindern verbieten die angrenzenden Wiesen oder  Wälder zu betreten. Wenn der Hardt und Bettringen-NW es nicht schaffen das Image einer Schmuddelgegend loszuwerden, dann werden auch die Bauplätze für Spitzenverdiener hinter der Hardt-Kaserne nie einen Interessenten finden. Um das Schmuddelimage loszuwerden, muss das Problem mit den wilden Müllablagerungen im Ostalbkreis oder zumindestens in Schwäbisch Gmünd ernsthaft angepackt werden.

Das folgende Plakat wäre vielleicht ein brauchbarer Kompromiss zwischen dem äußerst fragwürdigen Plakat der Stadt und der obigen Wunschvorstellung des AK "Sauberer Stadtteil", um die Bürger und Bürgerinnen auf freundliche Weise zum richtigen Verhalten zu bewegen.

Auf koin Fall - AK2

Deutlich wirkungsvoller wäre dieses Plakat natürlich in Verbindung mit einem Hinweis, dass die illegale Entsorgung von Müll gemäß dem Stadtrecht mit Bußgelder von  1000 Euro bestraft werden kann! Richtig wirkungsvoll würde die Aktion aber erst dann, wenn eine Belohnung für die Ergreifung von Müllsündern ausgesetzt würde, denn etwas sinnvolleres könnte man man mit den Bußgeldern nicht tun!


 

Erfahrungen  aus den letzten Jahren, Lösungsansätze und Hoffnungen für die Zukunft

Wie sich in den letzten Jahren in der Oststadt und am Hardt gezeigt hat, haben sich die Befürchtungen der Stadtverwaltung, dass möglicherweise zu viele Helfer zur Putzte in und um das Buchhölzle antreten, leider nicht bestätigt. Nicht umsonst musste vorletztes Jahr eine Nachputzete organisiert werden, um wenigstens Teile des an die Hardtsiedlung angrenzenden Waldrandes vom gröbsten Müll zu befreien. Letztes Jahr ist die Putzete im Buchhölzle fast vollständig ausgefallen. Auch im Bereich des Mühlweges wäre, trotz einiger sehr engagierter Helfer (einige Kinder und deren Angehörige aus dem Umfeldes des Jugendtreffs Ost sowie der damalige OB-Kandidat R. Arnold), noch weitere Hilfe dringend nötig gewesen!

Leider wird insbesondere das Buchhölzle zwischen Hardtsiedlung und Oststadt noch nicht von allen Anwohnern als einzigartiger und schützenswerter Erholungs- bzw. Rückzugsraum für Mensch und Tier erkannt. Einige wenige sehen im Buchhölzle vor allem eine günstige Möglichkeit sich ihres Haus- und Sperrmülls zu entledigen. Einige Jugendliche, die den Freizeitwert des Buchhölzles dagegen bereits erkannt haben, haben leider noch nicht mitbekommen, dass die Reste ihrer Freiluft-Feten nicht in den Wald, sondern in die entsprechenden Wertstoff- und Müllcontainer gehören.

Durch das Anbringen von weiteren Abfallkörben entlang des stark frequentierten Spazierweges oberhalb des Buchhölzles (zumindest an den Bänken und im Schulbereich) könnte von Seiten der Stadt deutlich gemacht werden, dass ein Interesse an einem ganzjährig müllfreien Buchhölzle besteht. Allein die einst vom FuN entlang des Buchhölzles angebrachten Schilder mit der Aufschrift „Unser Wald ist keine Müllkippe", die anlässlich der Nachputzete am Hardt im Jahr 2008, auf Initiative des Arbeitskreis “Sauberer Stadtteil”, durch 25 von den Schülern der Klassen4a/b der Rauchbeinschule bemalte Schilder mit der Aufschrift “Haltet unsere Umwelt sauber” ersetzt wurden, reichen offenbar nicht aus um ein allmähliches Umdenken zu bewirken. Engagement von allen Seiten unter dem Motto “Wir können alles, außer Hochdeutsch” oder "Gmünd kann mehr" wäre angesagt.

Eine deutlich größere Teilnehmerzahl an der Gmünder Putztete und  eine deutlich größere Menge gesammelte Müllmenge würde deutlich machen, dass die in den letzten Jahren zunehmende Vermüllung unseres Lebensumfeldes sowohl von der Mehrheit der Bürgern als auch von der Verwaltungspitze nicht mehr toleriert wird. Die Teilnehmerzahl an der Putzete ist  ein Maß für den Willen der Stadtverwaltung. Die gesammelte Müllmenge ist dagegen ein Maß für den Willen der Teilnehmer, den vorhanden Müll nicht zu übersehen, aufzuheben und in den Müllsack zu stecken.  Eine deutlich zurückgehenden Menge des gesammelten Müll bei gleichbleibender Teilnehmerzahl an der Putzete und ständig steigender Motivation sollte das anzustrebende Ziel sein, denn nur dann können wir  irgendwann  einmal wieder mit einem guten Gefühl durch siedlungsnahe Wiesen und Wälder spazieren gehen oder unsere Kinder dort ohne Angst spielen lassen.

Meine Hoffnung hätte Martin Luther King vermutlich wie folgt auf den Punkt gebracht:  

"Ich habe den Traum, dass eines Tages alle Menschen an der Putzte teilnehmen und keinen Müll finden." (Original) 

Ein  friedensbewegter Grüner würde diese Hoffnung frei nach dem Dichter Carl Sandburg wie folgt Ausdruck geben:  

"Stell dir vor es ist Putzete, alle gehen hin und kein Müll ist da." (Original) 

Wenn diese Hoffnung einst wahr wird, dann beginnt das Paradies auf ErdenDa die Hoffnung zuletzt stirbt, möchte ich mit folgenden zwei Sätzen, frei nach John F. Kennedy, alle Bürger Gmünds, die am Putzete-Wochende keine wichtigeren Verpflichtungen haben, dazu aufrufen, sich der Stadt- und Landschaftsputzete in und um Gmünd anzuschließen: 

"Don't ask what your town does for you, but what you can do for your town" ( Original)
(Frage nicht was Deine Stadt für dich tut, sondern was Du für deine Stadt tun kanst)

"
All free men of Schwäbisch Gmünd, wherever they may live, will hopefully join the Putzete, and if this will happen, as a free man, I will take pride in the words‚ Ich bin ein Gmünder‘!" (Original)
(Alle freie Menschen von Schwäbisch Gmünd, wo immer sie leben, werden sich hoffentlich der Putzete anschließen, und wenn dies geschieht, bin ich als freier Mensch stolz darauf, sagen zu können ‚ Ich bin ein Gmünder‘!
otherwise I am forced to confess "
Nix isch mender als a Gmender"

In Aalen beteiligen sich regelmäßig 4-5 Tausend Freiwillige an der Putzete, in Gmünd werden in der Regel nur etwas mehr wie 10% dieser Beteiligung erreicht! Mir geht es angesicht dieser Tatsache etwa wie Heinrich Heine: Denk ich an Gmünd in der Nacht, dann bin ich um meinen Schlaf gebracht! 

 

Solange die wilde Entsorgung des Mülls für einige Zeitgenossen normal ist, solange gilt die olympische Idee 

"Dabei Sein ist alles" für die Putzete leider noch nicht!

 

Eine Hiobs-Botschaft ging kurz vor der Putzete 2010, am 18.3., beim AK "Sauberer Stadtteil" ein:

Parallel zur Putzete haben sich Vereine, TSB und andere, dazu entschlossen ihre Vereinskasse über eine Altpapiersammlung am Samstag, den 20.3.2010, aufzufüllen. Das bringt leider mehr Geld wie die Teilnahme and der Putzete, aber es ist es eine völlig unnötige Aktion, da die GOA Altpapier derzeit kostenlos entsorgt. Es wäre sinnvoller gewesen, wenn die Vereine über den Oberbürgermeister und den Landart, um eine Spende in entsprechender Höhe bei der GOA angefragt hätten und dafür einmal bei der Putzete in voller Stärke angetreten wären.  Man kann nur hoffen, dass die Verantwortllichen für diese Aktion nicht in allen Bereichen so kontraproduktiv unterwegs sind und den noch verbliebenen restlichen Idealismus in unserer Gesellschaft nicht völlig unterlaufen.  

Kein Wunder, dass es so mühsam ist ein paar Freiwillige für die Putzete zu gewinnen!


 

 

Vorschlag für Aufteilung der Putzete-Gruppen im Bereich Oststadt/Hardt
für folgende Gruppen: Stadtteilzentrum Ost, Esperanza, Jugendtreff Ost, FuN Hardt, Jugendtreff  Hardt, Jugendtreff Oderstrasse 8, Grundschule Hardt, Kiga St. Peter&Paul
(rot Gruppen treten bereits am Freitag Vormittag oder Nachmittag, den 19.3., zur Putzet an, grüne Gruppen erst am Samstag vormittag, den 27.3.)
Putzete 2010 in Oststadt & Hardt

 

Liste der bisher angemeldeten Teilnehmer zur Oststadt/Hardt-Putzte:

Oststadt, Koordination:  AK "Saubere Stadtteil" J.Herzer + B.Bormann  


Hardt, Koordination:  FuN,  Frau und Herr B.Bormann  

            Gruppe FuN und Jugendtreff Hardt: mit 10 Teilnehmer wurden , ..Säcke Anzahl der gesammelten Säcke  (gelbschraffiertes Gebiet)



Bettringen Nordwest, Koordination: Jugendtreff Oderstr. 8,  Herr Uwe Fritsch

zur Karte mit Vorschlag für Aufteilung der Putzete-Gruppen im Bereich Oststadt/Hardt



Weitere potentielle "Freiwillige"
:


Pressetext an Tagespost und Rems-Zeitung (vom Stadtteilkoordinator Bernhard Bormann, 19.6.2010 ):

Der Frühling lockt die Menschen in die Natur, aber auch viel Unrat kommt  unter dem weggeschmolzenen Schnee zu Tage.

Mit einer beherzten Aktion hat der Jugendtreff Ost die Kinder und Erwachsenen aus dem Mühlweg zu einem gründlichen Frühjahrsputz  aufgerufen und ganz viele ließen sich ansprechen: über 25 Kinder und  Jugendliche und eine ganze Anzahl von Eltern sind - mit Handschuhen und Säcken ausgestattet - losgezogen, um den Mühlweg, den Bach und den  großen Bereich der hinteren Werrenwiesenstraße zu säubern. 

Die Pizza, die es im Anschluss als Dankeschön gab, war natürlich ein besonderer Ansporn. Ruth Reinert-Grimminger und Gazmend Boci, die beiden Jugendtreff-Chefs zusammen mit Jörg Herzer, dem Organisator der Oststadt-Stadtteilputzete haben mal wieder bewiesen, wie es gehen kann:  Selber mit anpacken und gute Laune bei der Aktion verbreiten - so macht  die Aktion allen richtig Spaß.
Genauso viel Spaß und Erfolg bei schönstem Frühlingswetter hatte der  Montessori-Kindergarten St. Peter und Paul auf dem Hardt. Der ganze Kindergarten nahm sich den Buchhölzle-Wald vor "So jetzt können die Blumen wieder blühen", ein netter Ausspruch aus dem Munde eines Kindergartenkindes unter der Obhut der Leiterin Sylvia Seitzer-Götz.

Die Putzete wird am Samstag, 27.03.10 mit Erwachsenen fortgeführt - und  zwar ausgehend von den beiden Stadtteilzentren auf dem Hardt und in der Oststadt. Treffpunkt jeweils 9.00 Uhr am FuN Hardt, Antiberstr. 17 und  Stadtteilzentrum Ost, Buchstr. 145/1. Jede/r einzelne Hefer/in ist  hochwillkommen. Als Dankeschön gibt es natürlich wieder ein ordentliches  Vesper.

Putzete am Mühlweg/werrenwiesentraßePutzete 2010